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Haltung von Pantherophis Arten
Eine wichtige Frage stellt sich jedem,
der im Internet nach Antworten sucht :
Warum gibt es auf eine Frage -
so viele verschiedene Antworten ?
Wir beantworten es mal so :
10 Personen halten eine Schlange,
jeder hält sein Tier anders ...
Jeder ist aber der Meinung das seine
Art und Weise der Haltung optimal ist !
Jede dieser Personen hat für sich selbst,
die richtige Haltungsform gefunden.
und gibt seine Haltungserfahrungen weiter ...
Wir geben hier auch nur Erfahrungen wieder !
Erfahrungen die wir in über 15 Jahren gesammelt haben.

Warum stellen wir auf unserer Seite
verschiedene Produkte aus der Terraristik
vor ?
Fast jeden Tag bekommen wir Mailanfragen
bezüglich Haltung, Pflege und Einrichtung
von Terrarien.
Dies zeigt das oftmals eine Verunsicherung
besteht welches Produkt
wie und wann eingesetzt werden sollte
oder wie man bestimmte Probleme im Terrarium
lösen kann.
Gerade wenn man vor einem Regal steht,
fällt es oft schwer sich für das richtige
Produkt zu entscheiden.
Jeder Hersteller verspricht viel
aber was ist Sinnvoll und hat den besten
Nutzen im Terrarium und für unsere Tiere ?
Grundsätzlich werden leider oftmals Produkte
verwendet,
deren ursprüngliche Bestimmung nicht das
Terrarium ist.
Natürlich gibt es zum Beispiel auch Lampen
im Baumärkten,
aber diese Lampen verfügen nicht über das
Farbspektrum das unsere Tiere benötigen.
Es würde auch niemand mit Bauchschmerzen zum
Zahnarzt gehen,
anderseits hat er aber Medizin studiert ...
nur ist sein Fachgebiet ein völlig anderes !
Gerade in Zeiten in denen die Haltung von
Tieren in Gefangenschaft
vom Gesetzgeber reglementiert wird,
von Tierschützern verurteilt wird,
sollte der Halter solcher Tiere alles daran
setzen
seinen Tieren eine möglichst Artgerechtes
Umfeld zu bieten.
Es gibt genügend Produkte von
Terraristikherstellern
die uns dabei unterstützen.
Allerdings gibt es auch Hersteller die
einfach nur sinnlose Produkte
auf den Markt bringen um einfach etwas zu
verkaufen.
Terrarium
Als Orientierung kann man mit folgender
Formel die Terrariengröße errechnen :
Länge der Schlange multipliziert mit :
1,0 x 0,5 x 1,0
Länge x Breite x Höhe des Terrariums
ergibt das Volumen des Terrariums.
Diese Formel gilt für die Haltung von 2
Tieren.
Beispielrechnung :
Schlangengröße : 100cm
100 x 50 x 100 = 500dm3 = Volumen des
Terrarium
dies entspricht einem Terrarium mit den
Maßen von 100 x 50 x 100cm
Vom Volumen dürfen bis zu 10% abgezogen
werden.
Für weite Tiere müssen jeweils 20% des
Volumens hinzugerechnet werden.
Diese Berechnung stellt einen groben
Richtwert da,
die reale Terrariengröße sollte daher
ungefähr dieses Maß haben.
Aus der Praktischen Erfahrung heraus kann
man sagen,
das Schlangen oft besser mit etwas "zu
Kleinen" Terrarien zurecht kommen
als mit "zu großen" ...
Dies trifft besonders für Jungtiere und für
Tiere in Einzelhaltung zu.

die
Optisch und technisch schönste Lösung sind
Furni-Tarrien von Lucky-Reptile
Wir haben unsere Haltungsform 2008 auf diese
Terrarien umgestellt,
weil wir dadurch die Möglichkeit haben
individuell jedes Terrarium technisch so
auszustatten
wie es der jeweilige Bewohner benötigt.
Warum sollen Terrarien immer aus Glas sein?
Weil man es nun mal so gewohnt ist ?
Viele Hersteller bieten seid einiger Zeit
Holzterrarien Marke Eigenbau aus OSB Platten
an,
OSB Platten können trotz der
Herstellerversprechen Giftstoffe enthalten,
und auch mit Feuchtigkeit sieht es nicht
gerade bestens aus ...
Die Lucky Reptile Furni-Tarrien werden aus
hochwertigen,
beschichteten MDF Platten gefertigt
und wirken wie ein Möbelstück.
Gegenüber Glasterrarien haben Sie
einige nicht zu unterschätzende Vorteile.
Generell wirkt die Holzbauweise optisch
wärmer
und mit den erhältlichen Ahorn und Buche
Dekoren
fügen sie sich gut in eine Wohnumgebung ein.
Holz isoliert außerdem viel besser als Glas,
so dass für den Betrieb eines Holzterrariums
deutlich weniger Energie benötigt wird als
für ein Glasterrarium.
Bei den heutigen Energiepreisen ein nicht zu
unterschätzender Vorteil.
Neben den geringen Betriebskosten
ergeben sich weitere Vorteile für den
Anwender.
So kann er problemlos nachträglich Löcher
bohren,
überall wo gewünscht schnell Beleuchtung
und andere Dinge befestigen
und mehrere Terrarien ohne Regal
übereinander stapeln.
Auch die Tiere fühlen sich in einem
Holzterrarium wohler
als in einem normalen Glasterrarium.
Sie haben praktisch nach allen Seiten
Sichtschutz
und sitzen nicht auf dem "Präsentierteller".
Das erhöht das Sicherheitsgefühl,
verkürzt die Eingewöhnungszeit
und sorgt für ein natürlicheres Verhalten,
da der Stress für die Tiere deutlich
reduziert wird.
Die Frontscheiben haben eingelassene
Griffmulden
und sind aus gehärtetem Glas für höchste
Sicherheit.
Diese Scheiben zerbrechen nicht einfach,
selbst wenn sie auf den Boden fallen.
Um eine optimale Lüftung zu gewährleisten,
sind an der Front und der Rückseite
großflächige Lüftungsflächen installiert.
Eine spezielle Kabeldurchführung auf der
Rückseite ermöglicht
auch die problemlose Durchführung von
Schukosteckern.

Die
Lucky Reptile Herp-Tarrien sind speziell
entwickelte Glasterrarrien mit schwarzem
Kunststoffrahmen,
der als Kantenschutz dient.
Sie haben einen abnehmbaren Deckel aus
robuster Nylongaze,
die sich durch eine hohe
Lichtdurchlässigkeit auszeichnet
(5x höhere Lichtdurchlässigkeit als
Metallgaze).
Dadurch können Lampen problemlos von oben
auf das Terrarium
gestellt werden und es kommt immer noch
genügend Licht
und UV beim Tier an.
Für die Installation von Lampen und anderen
technischen Geräten,
wie z.B. Düsen von Regenanlagen,
sind in den Streben des Deckels vorgebohrte
Löcher vorhanden,
die mit Kunststoffkappen geschlossen sind
und so nach Bedarf verwendet werden können.
Zusätzliches und nachträgliches bohren von
Löchern entfällt also.
Die Frontlüftung ist vertikal unter den
Schiebescheiben installiert.
Das sieht optisch ansprechend aus
und hat auch Vorteile gegenüber den üblichen
Terrarienkonstruktionen
mit horizontaler Lüftung,
bei der jede Menge Dreck durch die Lüftung
nach unten rieselt.
Außerdem sind an der Front links und rechts
von den Schiebescheiben Profile eingeklebt,
so dass die Schiebescheiben nicht direkt mit
den Terrarienseiten abschließen.
Das vermindert die Ausbruchgefahr bei Öffnen
der Scheiben .
Für hohen Bedienkomfort kann der Deckel
komplett abgenommen werden,
was die Reinigung extrem erleichtert.
Außerdem können Kabeldurchführungen im
Deckel
z.B. für Heizmatten oder ähnliches geöffnet
werden.
Die Terrarien sind in verschiedenen,
artgerechten Größen erhältlich
und von Optik und Funktion mal etwas anderes
als der übliche "Einheitsbrei" der
Glasterrarien.
Einrichtung des Terrariums
Bei der Einrichtung sollte man den Zweck der
Haltung berücksichtigen.
Quarantäneterrarien sind zweckmäßig
eingerichtet.
Sie beinhalten keinerlei Dekoration.
Grundausstattung : Wassernapf - Versteck -
Klettermöglichkeit.
Als Bodenbelag hat sich in diesen Becken
Zeitungspapier bewehrt.
Überwinterungsterrarien werden fast nach dem
gleichem Prinzip
wie Quarantänebecken eingerichtet
nur das man hier etwas Dekoration verwenden
kann.
Als Bodengrund kommt normales
Terrarieneinstreu in Frage.
Das normale Haltungsterrarium soll sowohl
Zweckmäßig
wie auch Dekorativ eingerichtet werden.
Besonders in den USA und bei einigen
Züchtern in Europa
werden Erdnattern und Kornnattern in
"Schubladenterrarien" gehalten.
Man muss dabei berücksichtigen das diese
Form der Haltung
sowohl Vorteile wie auch Nachteile hat.
Die Tiere werden einzeln in diesen Behältern
gehalten
wodurch eine genaue Kontrolle des einzelnen
Tieres möglich ist.
Diese Form der Haltung
wird in erster Linie von Kommerziellen
Züchter angewendet.
In den Normalen Terrarien sollten alle
Bedürfnisse
der Tiere berücksichtigt werden.
Diese Form der Haltung wird von etwa 80% der
Terrarianern betrieben.
Das Terrarium wird mit natürlichen oder
künstlichen Dekorationselementen
ausgestattet
und erhält dadurch einen ästhetischen
Gesamteindruck.
Doch nun zur Einrichtung des Terrariums ...


HideCave und TerraBark
von Lucky Reptile werden aus Kunststoff
gefertigt.
Die Steinnachbildungen haben eine glatte
und die Holznachbildungen eine sehr rauhe
Oberfläche.
Beide Modelle haben wir bei uns als
Versteckplätze im Einsatz
und sind sehr zufrieden.

Die MultiBox ist ideal
als Versteckplatz
und für die Eiablage zu verwenden.
Durch Verwendung von Moosen kann im inneren
die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht
werden
die den Tieren am besten liegt.
Die Reinigung ist denkbar einfach.

Hiding Cave von Lucky
Reptile werden ebenfall aus Kunstharz
hergestellt,
durch die verschiedenen Farben und Größen
passen sie in jedes Terrarium
und wirken zudem sehr natürlich ...
auch in der Natur liegen die Schlangen
oftmals unter Steinen,
so das hier das natürliche Verhalten
ausgelebt werden kann ...

ZooMed bietet diese
Schlangenhöhle an.
Auch sie besteht aus zwei Teilen
und kann sehr gut als Versteck und
Eiablageplatz genutzt werden.
Die natürliche Form passt sich jeder
Dekoration im Terrarium an.







Hölzer und Korkrinden
bieten den Erdnattern und Kornnattern
Verstecke und Kletterplätze,
für die Verwendung im Terrarium sollten
diese Elemente frei
von Krankheitserregern und Pestiziden sein.
Jedes gut sortierte Fachgeschäft hält eine
große Auswahl bereit.












Künstliche oder echte
Pflanzen sind ein besonderes Thema in der
Terrariengestaltung.
Durch unsere Erfahrung würden wir den
künstlichen Pflanzen immer den Vorzug geben.
Diese Pflanzen benötigen keine Pflege und
sehen immer ordentlich aus.
Eventuelle Verschmutzungen lassen sich mit
einem Dekorationsreiniger
und etwas Wasser leicht beseitigen.
Die Gefahr durch Düngezusätze im Bodengrund
entfällt
und auch die Möglichkeit das man sich
ungebetene Gäste einschleppt wird minimiert.
Inzwischen sehen die künstlichen Pflanzen
zudem täuschend echt aus.




Die Flora Mat von Lucky
Reptile kann sowohl für die Bodenbedeckung
wie zur Rückwandgestaltung genutzt werden.
Man kann diese Matten beliebig aneinander
stecken
oder auf die gewünschte Größe zurecht
schneiden.



Fertige Rückwände in
verschiedenen Ausführungen zur dekorativen
Einrichtung
sind pflegeleicht und sehen Optisch sehr
ansprechend aus.

Natürliche
Korkrückwände in verschiedenen Musterungen
sind ein
optisches Highlight in einem Terrarium.
Durch die natürliche Struktur finden die
Schlangen halt
zum klettern und nutzen somit die Rückwand .
Welche Technik ?
Beleuchtung - Heizung - Lüftung- Feuchtigkeit
dies sind die Grundbausteine der Technik in einem Terrarium.
Licht ist Leben.
Das Licht sollte
grundsätzlich über eine Zeitschaltuhr
gesteuert werden.
Die Tiere richten Ihre Aktivitäts- und
Ruhephasen nach dem Licht aus.
Die Beleuchtungszeit und Beleuchtungslänge
wird oft diskutiert.
Im Natürlichen Lebensraum schwanken diese
Zeiten im laufe eines Jahres beachtlich.
Die Tageslichtlänge beträgt im
Jahresdurchschnitt etwa 9,5 bis 15 Stunden.
Für die normale Haltung reicht ein
kontrollierter Tag Nachtrhytmus von 12
Stunden aus.
Die heute in der Terraristik eingesetzten
Leuchtstoffröhren reichen sowohl den
Bedürfnissen
der Tiere wie denen des Betrachters aus.
Halogen Sun von Lucky-Reptile
Der Lucky Reptile
Halogen Sun Strahler
bringt mehr Licht und Wärmestrahlung auf den
Punkt,
erhöht aber die Umgebungstemperatur in
geringerem Maße
als herkömmliche Reptilien-Spotstrahler
gleicher Wattstärke.
Dadurch lässt sich ein Temperaturgefälle im
Terrarium
noch besser steuern
und größere Abstände des Strahlers zum Tier
realisieren.
Weitere Vorteile sind die deutlich höhere
durchschnittliche Lebenserwartung,
die geringere Empfindlichkeit gegenüber
Spritzwasser
und der bei gleicher Wattstärke
um ca. 15% niedrigere Stromverbrauch
als bei Glühfaden-Spotstrahlern.
Neo Sun von der Firma Lucky-Reptile
Lucky Reptile Neo Sun
ist ein hochwertiger Vollspektrum Neodymium
Spotstrahler
für E27 Fassungen.
Er zeichnet sich durch ein für Pflanzen und
Tiere
günstiges Spektrum und gute Farbwiedergabe
aus.
Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt
2000 Stunden.
UV-Licht im Terrarium
Compact UV Sun der Firma Lucky-Reptile
Die Lucky Reptile
Compact UV Sun
ist eine konsequente Weiterentwicklung
der auf dem Markt befindlichen UV
Kompaktlampen.
Sie hat eine hohe UV Leistung,
die noch bis zu einer Entfernung von ca. 50
cm wirksam ist
und für alle Reptilienarten vollkommen
ausreicht.
Zusätzlich wurde das Gesamtspektrum näher
an das natürliche Sonnenlicht gebracht;
die Farben wirken wärmer und natürlicher.
In diesem Zusammenhang verweisen wir
auf die Seite zum Thema UV-Licht
Die Jungle Lamp von
Lucky Reptile ist speziell für feuchte
Umgebung
entwickelt worden und hat somit
entscheidende Vorteile.
Spritzwasser und und Nebel können dieser
Lampe nichts anhaben.
Durch verschiedene Leuchtmittel mit
verschiedenen Wattstärken
passen diese Lampen in jedes Terrarium.



ZooMed bietet ebenfalls
sehr gute Lampen
im Bereich Tageslichtbeleuchtung und
Nachtbeleuchtung an..
Was machen unsere
Erdnattern nachts ?
Diese Frage haben wir uns oft gestellt.
Rotes Nachtlicht wirkt sehr unnatürlich,
daher probierten wir in einigen Terrarien
spezielle Nachtlampen aus.
Diese Lampen haben den Vorteil keine Wärme
zu produzieren
und das Licht wirkt sehr natürlich.
Das beobachten der Tiere bei Mondlicht ist
sehr faszinierend ...

Lucky Reptile Bright
Sun UV Jungle
Die Bright Sun UV Jungle wurde speziell für
tropische Arten entwickelt.
Sie hat eine etwas geringere UV Leistung als
die Bright Sun UV Desert,
um den Bedingungen im natürlichen Habitat
und der Lebensweise der Tiere Tribut zu
zollen.
Die Blätter und Zweige im Regenwald filtern
einiges an UV Licht,
so dass die Tiere nicht die volle Intensität
der Sonne zu spüren bekommen.
Zusätzlich muss man beachten,
dass baumbewohnende Tiere im Terrarium oft
die Möglichkeit haben,
sehr nahe an die Lampen heranzukommen.
Da UV Strahlung generell ein Gefahrpotential
hat
und die UV Intensität bei 10 cm Abstand 5mal
so hoch wie bei 30 cm Abstand ist,
wurde bewusst der UV Anteil reduziert.
Das Spektrum wurde an die natürlichen
Bedingungen in Waldregionen angepasst.
Die Farbtemperatur beträgt 4000K und ist
damit deutlich wärmer
als das Tageslicht der Bright Sun UV Desert.
Tests haben gezeigt,
dass tropische Echsen wie Wasseragamen
unabhängig vom UV Anteil
das wärmere Licht der Bright Sun UV Jungle
dem Tageslicht der Bright Sun UV Desert
vorziehen.
Außerdem werden die grünen Farben von
Pflanzen
durch das wärmere Licht besser
hervorgebracht,
so dass im Terrarium ein richtiges
Waldambiente entsteht.
Lucky Reptile Bright
Control
Das Bright Control Vorschaltgerät wird für
den Betrieb
der Bright Sun UV Strahler benötigt.
Es enthält Trafo, Starter und Kondensator in
einem Kunststoffgehäuse
und ist komplett anschlussfertig mit
Steckverbindung ausgestattet.
Es wird nur noch eine passende Lampenfassung
benötigt.
Hier empfehlen wir den Thermo Socket PRO mit
Silikonzuleitung,
dessen Steckverbindung auch kompatibel zu
den Bright Control Geräten ist.
Dieser kann direkt ohne Umverkabelung
angeschlossen werden.
Auch der Anschluss anderer Fassungen ist
möglich,
so dass bestehende Installationen
nachgerüstet werden können.
Beachten Sie das die Kabellängen zwischen
Vorschaltgerät
und Lampe nicht 2,5m überschreiten sollte,
um eine einwandfreie Funktion zu
gewährleisten.
Je kürzer die Kabellänge zwischen Lampe
und Vorschaltgerät desto reibungsloser
erfolgt der Betrieb.
Bei Umverkabelung von bestehenden
Installationen ist darauf zu achten,
dass nur geeignete Kabel verwendet werden,
da bei der Zündung von Metalldampflampen
hohe Spannungen auftreten.
Beim Bright Control Vorschaltgerät ist
entsprechend die Zuleitung
zur Lampe mit Silikonisolierung versehen
und die Steckverbindung speziell für die
hohen Spannungen ausgelegt.
Die Lucky Reptile
Amphib Sun
eignet sich laut Hersteller besonders für
Amphibien-Terrarien.
Besonders die enorme Helligkeit lässt aber
auch die Verwendung
in fast jedem anderem Terrarium zu.
Sie verwendet modernste LED Technik,
die nur wenig Wärme erzeugt,
was besonders in kleinen Terrarien wichtig
ist.
Ein weiterer Vorteil der LED Technik ist der
geringe Stromverbrauch.
Bei gerade mal 3W spart die große Amphib Sun
über 25 Euro
Strom im Jahr verglichen mit einem 60W
Strahler.
Lichtfarbe: Daylight White
Beheizung des Terrariums
Da Schlangen
wechselwarme Tiere sind bestimmt die
Umgebungstemperatur ihre Aktivität.
Als Heizarten kommen in Frage :
Wärmestrahler aus Keramik oder
Rotlichtstrahler
Heizkabel oder/und Heizmatten
"Abwärme" der Beleuchtung
Spotstrahler für lokale Wärmeplätze
Egal welche Art von Heizung eingesetzt wird
sie muss regelbar sein.
Somit kommt man nicht an einen
Thermostatregler vorbei.
Infrarotstrahler - welcher Bauart auch immer
sind unphysiologisch !
Licht bedeutet Wärme - und diese Lampen
geben nun mal kein sichtbares Licht ab !
Die optimale Temperatur liegt im Bereich
zwischen 24 und 28 Grad Celsius
die Temperatur am Sonnenplatz sollte Werte
von 30 bis 32 Grad Celsius erreichen.
Nachts darf die Temperatur im Terrarium bis
auf 20 Grad Celsius absinken.
Belüftung und Luftaustausch im Terrarium
Heute verfügen alle Terrarien aus dem Handel
über ausreichend große Lüftungsflächen.
Wer sein Terrarium selbst baut kann noch
kleine Ventilatoren einbauen
um den Luftaustausch besser zu regeln.
Thermostate zur
Temperatursteurerung sollten
selbstverständlich sein.
Leider liest und hört man oft das
Terrarianer
ihre Terrarientemperatur über
Zeitschaltuhren steuern.
Dies ist sehr gefährlich und kann böse
Folgen haben.
Eine Überhitzung der Tiere ist praktisch
vorprogrammiert
und viele geborstene Bodenscheiben sprechen
für sich.
Durch den Einsatz von geregelten
Thermostaten
wird für die Tiere eine optimale und
artgerechte Temperatursteuerung erreicht.
Lucky Reptile
Thermo-Hygrometer Deluxe PRO
Gegenüber dem normalen Thermo-Hygrometer
Deluxe
verfügt das PRO Model über einen
Kombifernfühler
für Luftfeuchtigkeit und Temperatur
sowie einen zweiten Temperatursensor.
Dadurch lassen sich alle Werte extern
ermitteln
und das Gerät selbst kann außerhalb des
Terrariums installiert werden.
Min/Max Werte werden für alle Messpunkte
gespeichert.
Lucky Reptile
Thermo-Hygrometer PRO
Dieses super flache Thermo-Hygrometer hat
einen Kombi-Fernfühler
für Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Das Gerät kann gut sichtbar und geschützt
vor Feuchtigkeit
außerhalb des Terrariums angebracht werden,
während der Fernfühler im Terrarium misst.
Das Gerät hat zusätzlich eine Min/Max
Funktion
und speichert den höchsten und niedrigsten
Wert.
Lucky Reptile Infrarot
Thermometer
Das Lucky Reptile Infrarot Thermometer misst
auf Knopfdruck kontaktlos
und umgehend die Temperatur eines
anvisierten Objekts.
Es eignet sich hervorragend,
um die Temperatur an verschiedenen Punkten
im Terrarium zu ermitteln
und damit optimale Bedingungen für die
Terrarienbewohner zu schaffen.
Die Geräte sind nur zum Temperaturmessen bei
Objekten geeignet,
nicht für die Lufttemperatur.
Lucky Reptile
Thermometer Deluxe
Dieses elektronische Thermometer hat zwei
Fernfühler
und kann so die Temperaturmessung an zwei
Punkten im Terrarium messen.
Die Fernfühler sind auch für Messungen im
Wasser geeignet.
Das Gerät hat ein großes Display und eine
zusätzliche Uhrfunktion.
Lucky Reptile
Thermometer - Hygrometer Deluxe
Dieses elektronische Thermometer-Hygrometer
misst nicht einfach nur die Temperatur
und Luftfeuchtigkeit sondern bietet eine
Vielzahl von weiteren Funktionen.
Es ist mit einem Fernfühler ausgestattet und
ermöglicht so die Temperaturmessung
an zwei Punkten im Terrarium,
direkt am Gerät und am Fernfühler.
Damit lässt sich das für viele Tiere
notwendige Temperaturgefälle
im Terrarium optimal überwachen.
Die Luftfeuchtigkeit wird nur am Gerät
gemessen,
es muss also im Terrarium angebracht werden.
Das Gerät bietet außerdem eine Min/Max
Funktion,
d.h. es speichert die jeweils höchste und
niedrigste gemessene Temperatur
und Luftfeuchtigkeit während des Messzyklus.
Dadurch lässt sich z.B. auch eine
Nachtabsenkung einfach überwachen.
Gegenüber dem normalen
Thermo-Hygrometer Deluxe
verfügt das PRO Model über einen
Kombifernfühler
für Luftfeuchtigkeit und Temperatur
sowie einen zweiten Temperatursensor.
Dadurch lassen sich alle Werte extern
ermitteln
und das Gerät selbst kann außerhalb des
Terrariums installiert werden.
Min/Max Werte werden für alle Messpunkte
gespeichert.

Thermostate und
Hygrometer von Lucky Reptile
dienen zur schnellen Überwachung von
Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Man sollte aber daran denken das diese
Geräte nur Hilfsmittel sind
und keine Steuerung der Temperatur und
Luftfeuchtigkeit ermöglichen.

In der Terraristik
werden üblicher Weise nur Lampen mit einer
E27 Fassung verwendet.
Da im Terrarium andere Bedingungen vorliegen
als in einer Wohnung
sollten daher auch nur speziell für diesen
Bereich
zugelassene Produkte verwendet werden.
Diese Keramikfassungen sind bis 300 Watt
ausgelegt
und in verschiedenen Ausführungen
erhältlich,
durch die Vormontage ist eine Installation
denkbar einfach.
Schutzkörbe verhindern
die Verbrennungsgefahr der Tiere
und sollten daher an jeder Lampe angebracht
werden.
Es gibt Schutzkörbe mit montierter Fassung
und solche für den nachträglichen Einbau.




verschiedene Leuchtmittel mit E27 Fassung von ZooMed
Diese Dark Spot
Keramikheizstrahler sind schon lange in der
Terraristik bekannt,
besonders viel uns auf das beim Modell von
Lucky-Reptile
sich der Strahler verfärbt wenn er in
Betrieb ist.
Dies ermöglicht eine zusätzlich Optische
Kontrolle
ob die Heizlampe funktioniert.
Auf Grund der sehr hohen
Oberflächentemperatur
ist ein Schutzkorb auf jedenfall nötig um
Verbrennungen vorzubeugen.
unterschiedliche Heizsysteme

Heizkabel der Firma Lucky-Reptile
Heizkabel selbst bilden
die Basis
für die meisten anderen Heizungsprodukte
in der Terraristik.
Heizkabel bieten Ihnen maximale Flexibilität
bei der Beheizung Ihres Terrariums
und sind trotzdem einfach zu verlegen.
In Sachen Variabilität sind Heizkabel
einfach nicht zu schlagen,
ob unter dem Terrarium
oder am Boden des Terrariums
eine optimale Wärmeausbeute ist garantiert.
Stellen Sie nur sicher,
dass Ihre Tiere die Heizkabel nicht
'ausgraben' können.

Heizmatte der Firma Lucky-Reptile
Heizmatten geben
infrarote Strahlungswärme
ähnlich wie Keramikheizstrahler ab.
Die Strahlen erwärmen direkt Objekte und die
Tiere,
dabei erhöhen sie weniger die
Lufttemperatur.
Sie eignen sich vielmehr,
um den Reptilien Stellen
zum 'Sonnenbaden' zur Verfügung zu stellen.
Ein für viele Reptilien notwendiges
Temperaturgefälle
im Terrarium lässt sich so besser erreichen
und steuern.
Die modernen Heizmatten sind
mit einer speziellen Selbstklebefolie
ausgestattet und können so einfach
am Terrarium angebracht werden.
Durch die Strahlungswärme können
diese Heizmatten außer am Boden
auch an den Seiten
oder dem Deckel des Terrariums installiert
werden.
Das spezielle Design der Heizmatte zeichnet
sich
durch optimale Wärmeverteilung aus
und verringert so die bei Heizmatten
immer gegebene Überhitzungsgefahr.

verschiedene Heizkabel, Heizmatten und Heizsteine von ZooMed
Wichtiger
Hinweis:
Egal welches Heizsystem man
verwendet,
zur eigenen Sicherheit
und zum Schutz der Tiere
sollte ein regelbares Thermostat verwendet
werden.
Luftumwälzung ist im
Terrarium oft ein Problem,
Abhilfe schaffen daher diese kleinen
Ventilatoren.
Frischluft ist gerade bei Überhitzungsgefahr
oft Lebenswichtig.
Wir verwenden dieses System in unserer
Terrarienanlage mit sehr gutem Erfolg.
Luftfeuchtigkeit
Sollte die
Luftfeuchtigkeit des Raums in dem das
Terrarium steht nicht ausreichen,
so muss das Terrarium von Zeit zu Zeit
eingesprüht werden.
Unsere Wohnräume haben ohnehin meist eine zu
niedrige Luftfeuchtigkeit !
Zum besprühen sollte warmes Wasser verwendet
werden.
Dies kühlt beim zerstäuben durch die
Umgebungsluft zusätzlich noch ab.
Größere Terrarien kann man mit
Beregnungsanlagen ausstatten
die dann das Terrarium in bestimmten
Zeitabständen beregnen.
Die Optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa
75 bis 80 %
Durch die Temperaturunterschiede zwischen
Tag und Nacht wird auch
die Luftfeuchtigkeit schwanken.
Mit einem Hygrostat
lässt sich die Luftfeuchtigkeit
in einem Terrarium genau regeln.


Beregnungsanlagen
sind besonders bei größeren Terrarien
oder ganzen Terrarien Anlagen sehr beliebt.


Vernebeler für große
und kleine Terrarien
Natürlich auch für die Steuerung über ein
elektronisches Hygrometer zu verwenden ...


etwas aufwendiger ist
das Sprühen der Terrarien von Hand,
dafür gibt es je nach Anforderungen
verschiedene Sprühgeräte.


Wasserfälle erhöhen
ebenfalls die Luftfeuchtigkeit.
Zudem bevorzugen Kornnattern bewegtes Wasser
Bodengrund
Der Bodengrund sollte
saugfähig sein
um die Ausscheidungen der Tiere besser
aufnehmen zu können.
Welche Art von Bodengrund Verwendung findet
ist eine Frage der Optischen Gestaltung des
Terrariums.
Folgende Bodengründe kommen in Betracht :
oder auch Terrarienteppich in Form von
Kunstrasen
Eco Bark der Firma Lucky-Reptile

Dieses optisch
ansprechende Kieferrindensubstrat
hat optimale Eigenschaften für den Einsatz
im Terrarium.
Es ist ein guter Feuchtigkeitsspeicher
und bindet den Schmutz im Terrarium.
Zusätzlich werden unangenehme Gerüche
überdeckt.
Kieferrinde hat eine leicht rötliche Färbung
und verrottet außerdem nur langsam
und schimmelt bei guter Belüftung nicht,
so dass dieses Produkt seine Attraktivität
über einen langen Zeitraum behält.
Eco Bark eignet sich hervorragend für
Schlangen.
Cannabis Bedding von Lucky-Reptile

Reptile Cannabis
Bedding ist ein Hanfeinstreu in Pelletform.
Unter Zugabe von Wasser quillt es bis zu
einem 5fachen seines Volumens auf
und ergibt ein lockeres Substrat,
das Gerüche und Schmutz wirksam aufsaugt und
bindet.
Es eignet sich hervorragend für alle
Landschildkröten und Reptilien
aus trockenen Regionen.
Auch grabende Reptilien wie Erdnattern
lieben dieses Substrat.
Reptile Cannabis Bedding kann problemlos
verdaut werden
und ist damit im Gegensatz zu Sand und
Buchenholzspänen
für die Tiere ungefährlich,
wenn es gefressen wird.
Es ist ein reines Naturprodukt, frei von
Chemikalien
und Düngemitteln und 100% kompostierbar.
Terrarienhumus der Firma Lucky Reptile

Der Terrarienhumus
besteht aus natürlichem Kokosfaserhumus,
der zu einem Ziegel zusammengepresst wurde.
In Verbindung mit Wasser quillt der
Humusziegel
zu ungefähr dem 8-10fachen seines Volumens
auf.
Dieser grabfähige Terrariumhumus eignet sich
hervorragend für Schlangen
und kann sowohl trocken als auch feucht
verwendet werden.
Der Lucky Reptile Terrarienhumus ist ein
reines Naturprodukt,
garantiert frei von jeglichen Chemikalien,
Pestiziden und Düngemitteln und zu 100%
kompostierbar.
Repti Bark von ZooMed

Repti Bark
besteht aus Douglasienrinde.
Diese sieht nicht nur attraktiv aus,
sondern ist auch ein guter
Feuchtigkeitsspeicher.
ZooMed Repti Bark erhöht die
Luftfeuchtigkeit im Terrarium
und eignet sich deshalb vor allem für Echsen
aus tropischen Regionen,
Schlangen und Landschildkröten.
Douglasienrinde ist sehr verrottungsfest,
sie schimmelt und modert nicht
und sieht auch über lange Zeit hinweg noch
sehr attraktiv aus.
Der Fertigungsprozess gewährleistet eine
einheitliche Körnung
und einen niedrigen Staubanteil.
Forest Floor von ZooMed

ist ein sehr dekoratives Einstreu aus
Zypressenrinde.
Es speichert gut die Feuchtigkeit,
ist garantiert frei von Schadstoffen und
lange haltbar.
Sehr gut geeignet für alle Echsen
aus tropischen Regionen,
sowie Schlangen und Schildkröten.
Weitere Bodengründe für das Regenwaldterrarium :
Bodengrund im Überblick
Torf
ist ungeeignet, da er trocken sehr staubt
und dadurch die Gesundheit der Tiere
gefährdet.
Oftmals enthält Torf auch Düngezusätze
oder Rückstände von Pestiziden.
Sand ( Kiesgrube
oder Aquarienkies ) ist oft scharfkantig
da er mechanisch gebrochen wird.
Verletzungen im Schnauzenbereich der Tiere
sind häufig.
Verschluckter Sand blockiert das Darmsystem
und kann zum Tod der Tiere führen.
Gegen Echten Wüstensand ist nichts
einzuwenden.
Humus oder Rindenmulch
wird im Baumarkt preiswert angeboten.
Die Belastung mit Microorganismen,
Schimmelpilzen
oder sonstigen Zusätzen ist sehr hoch.
Rindenmulch von Pinien ist gereinigt
und besitzt die besten Eigenschaften,
zumal dieser ätherische Öle enthält.
Blähton saugt
Feuchtigkeit bis zum letzten Tropfen auf,
was passiert wenn solch ein Material
in den Schleimhautbereich der Schlange kommt
kann sich jeder vorstellen
- das Tier vertrocknet innerlich und das
Material verklumpt.
Zypressenmulch ist gereinigt und enthält keinerlei Zusatzstoffe.
Naturborke oder
Rindengranulate binden Feuchtigkeit
schlecht.
Buchenholzspäne können
sich beim Verschlucken festsetzen
und haben bereits öfters zu Todesfällen
geführt.
und bindet keine Feuchtigkeit auf Dauer.
Das Material wird eigentlich zum Räuchern
benutzt
und hat in einem Terrarium eigentlich nichts
zu suchen.


Größere Wassergefäße
werden von Erdnattern und Kornnattern
gern zum Baden vor einer Häutung aufgesucht
und sollten daher zur Grundausstattung
gehören.

Trinknäpfe dürfen in
keinem Terrarium fehlen,
das Trinkwasser muss täglich frisch
angeboten werden ...
Weitere Nützliche Hilfsmittel zur Pflege


Mit Schlangenhaken und
Stöcken lassen sich die Schlangen oft besser
Händeln.
Zwar besteht bei Kornnattern keine wirkliche
Notwendigkeit
für den Einsatz solcher Hilfsmittel,
allerdings wer schon mal versucht hat eine
entkommene Erdnatter
hinter einem Schrank hervor zu holen
wird derartige Helfer immer Griffbereit zur
Hand haben ...
Mit Pinzetten lassen sich
kleinere Arbeiten im Terrarium
oft leicht ausführen.
Es sind nützliche Instrumente
die jeder Terrarianer im Haus haben sollte.
Terrarienschlösser
schützen nicht nur vor Ausbrüchen
sondern sind gerade wenn Kleinkinder im Haus
sind auch ein Schutz für die Tiere
Weitere Anregungen entnimmt man der Literatur sowie dem
Gutachten über die Mindestanforderungen
Mindestanforderungen an die Haltung von
Reptilien
Gutachten des BML vom 10. Januar 1997
Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
muss dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren,
pflegen und verhaltensgerecht unterbringen;
er darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken,
dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§ 2 des
Tierschutzgesetzes).
Deshalb müssen vor dem Kauf eines Reptils Kenntnisse
über die Biologie der betreffenden Art
und die sich daraus ergebenden Haltungsanforderungen erworben
sowie ein Terrarium für seine artgemäße Haltung vorbereitet werden.
Dem Erwerb von Nachzuchten ist grundsätzlich der Vorzug zu geben.
Arten, die der fachlich informierte (sachkundige) Anfänger halten kann
oder die nur der Spezialist halten soll, sind im Gutachten besonders
gekennzeichnet.
Alle nicht oder als „nur für den Spezialisten geeignet“ gekennzeichneten Arten
sowie alle Chamäleons eignen sich nicht für den „Einstieg“ in die
Reptilienhaltung.
Das Gutachten soll und kann das Studium entsprechender Fachliteratur nicht
ersetzen
und ist als alleinige Quelle für den Erwerb von Wissen
über die Reptilienhaltung nicht geeignet.
Die Angaben im speziellen Teil entsprechen dem derzeitigen Erkenntnisstand;
sie sollen in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft
und erforderlichenfalls überarbeitet werden.
I. Allgemeiner Teil
1. Klimatisierung und Beleuchtung
Reptilien sind wechselwarme (ectotherme) Tiere,
deren Lebensfunktionen in hohem Maße von den Umweltbedingungen abhängen.
Demzufolge ist eine den natürlichen Verhältnissen
entsprechende Klimatisierung der Gehege
für ihre erfolgreiche Pflege und Zucht von entscheidender Bedeutung.
Um das zu gewährleisten, ist entsprechend der artspezifischen Bedürfnisse
in der Regel ein Temperaturgefälle im Haltungssystem
und eine Nachtabsenkung der Umgebungstemperatur notwendig.
Die Spannbreite dieser Minimal- und Maximaltemperatur
sowie die Vorzugstemperatur können sehr verschieden sein;
Hinweise dazu werden im speziellen Teil gegeben.
Insbesondere muss berücksichtigt werden,
dass viele Reptilien thermoregulatorische Verhaltensweisen besitzen,
die es ihnen ermöglichen,
während der Aktivität eine mehr oder weniger konstante Körpertemperatur
(auch als „Betriebstemperatur“ bezeichnet) aufrecht zu erhalten.
Für bestimmte Arten ist auch die mit Licht gekoppelte Strahlungswärme wichtig.
Auf die Verwendung geeigneter Lampen/Leuchtstoffröhren
und die sachgerechte Anbringung ist zu achten
(u. a. wegen Verbrennungsgefahr).
Die Beleuchtungsintensität hat für die Aktivität,
die Färbung und die Gesundheit Bedeutung.
Zwei weitere wichtige Faktoren für die Gesunderhaltung der Reptilien
sind die Luft- und die Substratfeuchtigkeit.
Einzelheiten sind im speziellen Teil dargelegt.
Alle Umweltfaktoren sollen den natürlichen Verhältnissen
der Herkunftsbiotope weitestgehend entsprechen.
Dabei muss berücksichtigt werden, dass nicht nur das Makroklima,
d. h. die aus einem Klimaatlas gewonnenen Daten,
sondern vor allem das Mikroklima,
das mitunter erheblich vom Makroklima abweichen kann,
für die Gesundheit und das Wohlbefinden entscheidend ist.
Geeignete Geräte zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
müssen vorhanden sein.
2. Ernährung
Zu gewährleisten ist eine der jeweiligen Art adäquate Ernährung.
Das eingesetzte Futter muss einen den Ernährungsbedürfnissen entsprechenden
Gehalt
an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen aufweisen.
Für Möglichkeiten einer artgemäßen Wasseraufnahme ist zu sorgen.
3. Terrariengestaltung
Die Gehegegestaltung bzw. die Infrastruktur des künstlichen Lebensraumes
muss sich an den Bedürfnissen der zu pflegenden Art orientieren
(z. B. Graben, Wühlen, Klettern, Schwimmen).
Zu den wichtigsten Mindestausstattungen gehören:
- geeignetes Bodensubstrat in genügender Höhe,
- Versteckmöglichkeit,
- eventuell Wasserbecken, Badebecken,
- eventuell Klettermöglichkeiten (Felsen, Äste, Zweige) in geeigneter Größe und
Dimension,
- eventuell Bepflanzung zur Herbeiführung eines geeigneten Mikroklimas, als
Versteckmöglichkeit u. a.,
- bei Haltung geschlechtsreifer eierlegender Weibchen
- spezielle Eiablagemöglichkeit. Sichtschutzeinrichtungen innerhalb eines
Geheges
- oder zwischen einzelnen Gehegen können erforderlich sein.
4. Vergesellschaftung
Um sozialen Stress bei Paar- und Gruppenhaltung zu vermeiden,
muss auf die natürliche Sozialstruktur geachtet werden,
wobei im Terrarium jedoch nicht immer die natürliche Sozialstruktur,
z. B. mit einem dominanten und mehreren rangniederen Männchen in einer Gruppe,
möglich ist.
Auch müssen individuelle Unterschiede der Tiere bei der Vergesellschaftung
berücksichtigt werden.
Es kann erforderlich sein, mehrere Futterstellen einzurichten.
Eine Vergesellschaftung verschiedener Arten
mit gleichen Biotopansprüchen ist möglich;
die Tiere dürfen sich jedoch gegenseitig nicht negativ beeinflussen.
5. Terrariengröße
Allgemeingültige Angaben zur Gehegegröße können nicht gemacht werden.
Die Maße sollten sich auf die Kopf-Rumpf-Länge,
Körperlänge oder Panzerlänge beziehen
und den natürlichen Bewegungsbedarf angemessen berücksichtigen.
Im speziellen Teil werden dazu Richtwerte genannt.
Sind bauliche Veränderungen zur Erfüllung der Richtwerte nötig,
so ist dies bei der Festlegung von Übergangszeiten entsprechend zu
berücksichtigen.
Bei größeren Um- und Neubauten ist von ca. 5 Jahren,
von Planungsbeginn an, auszugehen.
6. Pflege
Die Pflege schließt Grundnormen der Sauberkeit und Hygiene,
und erforderlich werdende Behandlungsmaßnahmen ein.
7. Sonderbedingungen
Für Quarantäne und Behandlung erkrankter Tiere
sowie bei der Simulation von Ruhephasen
und der Aufzucht von Jungtieren
können besondere Haltungsbedingungen erforderlich sein.
Für die vorübergehende Haltung von Reptilien im Groß- und Einzelhandel
sind die unter Punkt III.1 aufgeführten Ausnahmen bei der Raumzumessung
und der sozialen Zusammensetzung tolerierbar.
An die Haltung im Rahmen von Reptilienbörsen
sind unter Punkt III.2 dargestellt.
Sonderbedingungen für die Haltung von Reptilien in
Zirkussen und Schaustellungen,
einschließlich Wanderschaustellungen, werden abgelehnt
weiter Informationen erhalten Sie bei der DGHT